Als erstes ein Dankeschön an die hilfsbereiten Köche der heimat!
Na dann gleich mal zum Essen. Hab gestern 5 kg Kartoffeln gekauft, ihr wisst, was das für die nächsten Tage heißt. Ich werde mich so langsam vortasten, heute war ich schon bei Bratkartoffeln angelangt, naja eher Kartoffelbrei. Hab auch gemerkt, dass Kartoffeln schälen heute viel zu überbewertet wird. Unsere Küche im Hostel wurde sogar geupgradet, wir haben jetzt neue Gasherde, die das Essen auch wirklich warm machen. Aber sonst gibts es nicht viel mehr in der Küche...
Vor ein paar Tagen bin ich umgezogen, naja, ins benachbarte Zimmer. Wie schon erwähnt ist noch Baustelle hier im Hostel, aber nun hab ich ein Zimmer, was fertig ist. Aber nicht mehr allein. Es ist fast ein Europäerzimmer, mit Franzosen, Deutscher, Iren und ein Neuseeländer (der nachts mit Jeans schläft, ich versteh den Typ nichtm ist aber nett). Es ist nur blöd, dass ich frühs raus muss und einige nicht, einschlafen ist nicht so leicht. Wenn dann auch noch der Ventilator die ganze Nacht läuft und man im Schlaf sich wundert, warum der Helikopter nicht landet. Aber man gewöhnt sich an alles, könnte immer noch schlimmer sein.
Da das Hostel ein "Arbeiterhostel" ist, das die Arbeit ranholt, wird von denen auch der Transport organisiert. Wir sind zurzeit die einzigen Backpacker in dem Betrieb, der eigentlich nicht gern solche von uns nimmt, aber nun mit uns zufrieden ist. Es wird nicht einfacher dort, solangsam muss ich allein den Strom standhalten. heute wars eine angenehme Arbeitsgeschwindigkeit, im gegensatz zu gestern. Naja, meine füße brennen, Hände sind wundgeschurt, der Rücken meldet sich auch lngsam...aber ich bin noch jung und was jammere ich hier rum?! Ohne Fleiß kein Preis wie es so heißt...
Dann hoffe ich nur noch, dass ich nochmal Zeit bekomme in die Stadt zu gehen, um meine Bankkarte abzuholen. Die Bank hat hier nur offen, wenn ich auf Arbeit bin...ich würde schonmal wieder etwas im Geldbeutel haben, die letzten Scheine gingen gestern für Essen raus. Aber das langt auch für ne ganze Zeit. verhungern werde ich nicht, höchstens durch meinen Geiz. Nach Arbeit hier einkaufen zu gehen ist größte Qual, wenn man an die Preise in Deutschland gewohnt ist, da überlegt man sich schon Kauf.
Hab aber ne Alternative zu "Gut und Günstig" gefunden: "No Frills" heißt auf deutsch: Kein schnickschnack und ist sehr billig für die Verhältnisse hier.
Zum Glück hab ich meine Hausschuhe mitgenommen, die hab ich im Hostel an, hier bei McDonnalds, breim einkaufen...als wäre die Welt mein zu Hause.
Hallöchen.
AntwortenLöschenDas machst du ja alles ganz schön fein hier und dort:) Ich würde gern unanonym sein,aber ich weis nicht wie das geht.
Hier mal die Adresse von Georg: Georg.Arnold@gmx.net
Er war letztes Jahr schon paar Monate in Australien und ist jetzt noch bis Juli unten. Vielleicht kann er dir Arbeit versorgen, da wo er grad ist. Er wohnt Raggat St 12
Alice Springs
NT 0870
Liebe grüsse aus Erfurt
Charlotte