Montag, 11. März 2013

Zuviel Australien, zu wenig Zeit

Schon fast wieder ein Monat rum. Ich merke langsam, wie mir die Zeit wegläuft. Australien ist so groß, da würde nicht mal ein ganzes Jahr ausreichen, um wenigstens die schönsten Plätze hier zu besuchen. Jetzt wird mir das richtig bewusst, wenn ich sehe, wie lange ich von einer Stadt zur nächsten brauche. Aber fange ich erstmal weiter vorn an.
Seit meinem letzten Blogbeitrag habe ich schon etliche Kilometer hinter mir gelegt. In Burnie fand ich keine Arbeit. Auch beim abklappern der näheren und weiteren Umgebung, welche sich von den Apfelanbaugebieten um Devonport, über die weiten, fruchtbaren Ebenen bei Deloraine bis zu den Weinfeldern im Tamar Valley erstreckte, fand ich keine günstige Beschäftigungsmöglichkeit. Aufgrund dessen und weil ich einfach zu viel Auto fahre, wenn es mir möglich ist, habe ich mich dazu entschlossen mein Auto schnell zu verkaufen und zurück zum Mainland überzusetzen. Gedacht getan, das Auto ging weg, wie Freibier auf ner Party. Schon nach einem Tag die Anzeige auf Gumtree (Internetseite) hatte ich überflüssig viele Nachrichten aufn Handy. Gleich am nächsten Tag schnell verkauft und den Flug gebucht. Auf nach Sydney. Endlich mal das berühmte Opernhaus, die Brücke und das drumherum sehen. Doch wenn man dann davor steht sieht es ganz anders aus. Dennoch habe ich den Willen zu arbeiten noch nicht verloren und so suchte ich immer weiter nach geeigneten Jobs. In Coffs Harbour (ca 500km nördlich von Sydney), wo ich mich mittlerweile immernoch befinde, ist ein Hostel, welches mir zusagte, dass ich hier einen Job finden werde. Gut, nun bin ich hier und arbeite...nicht. Es gab da zwar eine Farm, bei der ich aber nicht wirklich Geld verdienen kann und sowas hab ich noch nicht nötig. Also mach ich jetzt noch weiter Richtung Norden, morgen Byron Bay (ein so genanntes Hippiedorf) und dann wahrscheinlich bis nach Cairns, wo ich mir bessere Arbeitschancen erhoffe. Das wird aber noch ein langer Weg, von hier bis Cairns sind es knapp 2000km, der erstmal überwunden werden muss.
Also dann, lassts euch gutgehen!

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